schwesterherz

große, fürsorgliche, liebende augen blicken mich an und ich erzittere vor deiner traurigkeit, obwohl ich sonst der fels für dich war. zwei boote treiben auf dem wilden meer, hin und her, verlieren sich, nur ein strick verbindet sie. ich würde dir so gerne alles geben, was du brauchst, aber es würde dir nicht reichen. ich liebe dich so sehr. deine wärme ist fragil und doch beständig, tief, verwurzelt. deine sehnsucht schleicht dir hinterher, überfällt dich manchmal, manchmal hälst du sie in deinem arm und wiegst sie, wenn du auf das weite meer schaust. oft lachst du, losgelöst von allen sorgen, die sich am meeresboden verstecken.

 

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